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Springrollo mit Mittelzug


Eine typische Art des Rollos ist das sogenannte Springrollo oder Schnapprollo. Es wird durch einen Griff in der Mitte bedient, weshalb es auch Mittelzugrollo genannt wird. Beim Zusammenrollen schnappt es nach oben, daher der weitere Name Schnapprollo. Das Rollo mit Mittelzug ist besonders variabel. Es gibt transparente und blickdichte Varianten sowie eine unbegrenzte Auswahl an Motiven. Worauf musst Du bei einem Springrollo achten? Wichtig ist die Auswahl des gewünschten Stoffs. Soll er in erster Linie dekorativ sein oder soll er den Raum komplett abdunkeln? Zudem sollte die Farbauswahl passend zum Interieur gewählt werden und die Augen auch nach täglichem Benutzen nicht ermüden.

Springrollo Muster und Farben

Neben dem Sicht- und Sonnenschutz wird das Springrollo zu einem immer wichtigeren Dekorationselement. Das heruntergezogene Rollo beeinträchtigt das Gesamtbild der Inneneinrichtung und sollte daher farblich gut überlegt sein. Manche Personen benutzen das Rollo gar nur als Dekorationselement. Aus diesen Gründen hat sich das Sortiment an Motiven immer weiter vergrößert. Heutzutage kannst Du sogar deine eigenen Fotos, Motive und Bilder auf ein Springrollo drucken lassen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Welche Farbe solltest Du für das Springrollo wählen? Wähle zwischen knalligen bis edlen Farben.
Unifarbene Springrollos passen sich leicht an das Interieur an. Helle Farben lassen die Fenster größer wirken, dunkle sind wiederum bestens für große Fenster und Räume geeignet. Abwechslungsreicher wird das Rollo mit einem leichten Farbverlauf. Sehr beliebt sind zudem Blumenmotive oder geometrische Prints mit Linien, Kacheln oder Punkten. Sie geben dem Rollo einen kreativen Akzent, und fügen sich zudem elegant in die Einrichtung ein.

Ausgefallener sind Ziegelstein- oder Holzwandmotive. Welches Rollo Motiv ist für welches Zimmer geeignet? Am Arbeitsplatz soll es schlicht und einfach sein, dass Du Dich nicht von bunten Figuren und Motiven ablenken lässt. In der Küche eignen sich leichte Farbverläufe, die für interessante Lichtspiele sorgen. Im Bad kann es nun schon kreativer werden, das Motiv soll erstaunen und gute Laune bewirken. Für das Kinderzimmer können es bunte Figuren bzw. verspielte Formen sein.

Im Schlafzimmer wiederum ist meist ein dunkles Springrollo gewünscht, damit Du beim Einschlafen nicht abgelenkt wirst. Für welches Design Du Dich nun auch entscheidest, ob elegant oder extravagant, beim Mittelzugrollo hast Du eine unvergleichbare Wahl an Motiven und Farben für Deine Fenster.

Lichtdurchlässigkeit vom Springrollo

Rollos mit Mittelzug können in Bezug auf die Lichtdurchlässigkeit in drei Kategorien geteilt werden: transparent, halbtransparent oder komplett verdunkelnd. Welche Lichtdurchlässigkeit solltest Du für das Springrollo wählen? Lichtdurchlässige, respektiv transparente Rollos werden vor allem als Dekorationselement gewählt. Sie lassen viel Sonnenlicht in den Raum und bieten nur einen sehr begrenzten Sichtschutz.

Tagsüber siehst Du von innen gut nach außen. Von außen nach innen jedoch kannst Du lediglich Konturen sehen. Das halbtransparente Springrollo dient dem Sichtschutz. Es ist teilweise lichtdurchlässig, da die Sonneneinstrahlung gefiltert wird. Es bietet eine stimmungsvolle sowie warme Atmosphäre. Du hast noch ausreichend Licht zum Arbeiten, wirst aber nicht geblendet. Nach außen erkennst Du nur noch leichte Konturen, umgekehrt ebenfalls.

Helle Farben sind zum Arbeiten besser geeignet, dunkle Farben dämpfen die Atmosphäre und sind besonders gemütlich. Das Verdunkelungsrollo wird besonders gerne für Schlafzimmer gewählt. Der blickdichte Stoff gibt einen kompletten Lichtschutz. Durch ihn siehst Du weder nach außen noch nach innen. Mit einem Verdunkelungsrollo kannst Du nur Licht ins Zimmer bekommen, wenn Du das Springrollo halb oder ganz nach oben lässt.

Stoffeigenschaften vom Springrollo

Welcher Stoff eignet sich für ein Springrollo? Springrollos gibt es in zahlreichen Stoffvarianten. Zu den gängigsten gehören ohne Zweifel Baumwolle und Polyester. Du kannst aber auch Modelle aus Viskose, Glasfaser, Nylon sowie Leinen wählen. Dekorative Springrollos gibt es auch aus Papiergarn. Manche Modelle kombinieren auch zwei Stoffe, zum Beispiel Polyester mit Baumwolle.

Damit der Stoff vom Rollo mit Mittelzug nicht knittert, den Sonnenstrahlen standhält und schwer entflammbar ist, werden die Stoffe mit diversen Schichten versehen. Die Versteifung des Stoffs vermeidet ein Knittern. Ein Springrollo, das schwer entflammbar und zudem noch UV-beständig ist, ist etwas teurer, aber auch sehr viel sicherer und langlebiger. Sie sind geeignet für die Küche, die Werkstatt und Zimmer, die Richtung Süden ausgerichtet sind.

Die Investition lohnt sich. Welche Beschichtung haben die Stoffe von Mittelzugrollos? Es gibt Stoffe mit Schallschutz, die sehr interessant fürs Büro oder Schlafzimmer im Familienhaus sind. Stoffe mit einer wasserabweisenden Beschichtung sind besonders gut fürs Bad geeignet. Eine isolierende Schicht macht das Springrollo lichtundurchlässig und eine Schicht aus Teflon weist den Schmutz ab. Deutlich teurer sind Modelle mit einer hitzeabweisenden Schicht. Sie rentieren sich aber deswegen, weil Du dir Klimaanlage im Sommer bzw. die Heizung im Winter größtenteils sparst.

Montagevariante vom Springrollo

Mittelzugrollos gibt es mit diversen Montagevarianten. Wie montiert man ein Springrollo? Die Montage hängt von einigen Faktoren ab. Wie viel Platz hast Du über dem Fenster? Kannst Du Löcher in die Wand bohren? Montagen direkt am Fensterflügel sind besonders für Mietwohnungen geeignet, in die Du keine Löcher bohren darfst. Das Mittelzugrollo kann deshalb auf vier Arten montiert werden:

  1. Ohne Bohren mit Klemmträgern an den Fensterrahmen
  2. Anbringen an die Decke mit Bohren und Deckenträgern
  3. Anbringen an die Wand über dem Fenster mit Wandträgern
  4. in die Fensternische mit Wandträgern

Die einzige Variante ohne Bohren, ist das Anbringen des Springrollos mittels Klemmträgern. Wie befestigt man ein Springrollo ohne Bohren? Diese klemmst Du in den Fensterrahmen ein. Sie sind stabil und haben neben der Montage ohne Bohren einige Vorteile. Öffnest Du das Fenster, so bewegt sich das Springrollo direkt mit. Vorteilhaft ist weiterhin, dass Du das Rollo jederzeit wieder abnehmen kannst. Dies ist praktisch zum Reinigen des Stoffs oder zum Fensterreinigen. Auch wenn Reparaturarbeiten im Haus anfallen oder Du anstreichen willst, erleichtert Dir das Abnehmen die Arbeit.

Für die anderen Varianten benötigst Du Handwerkzeug und Geschick. Ansonsten kannst Du das Springrollo auch professionell anbringen lassen. Ähnlich wie bei den Klemmträgern, bieten einige Hersteller das direkte Anschrauben am Fensterflügel an. Üblicher sind jedoch die Befestigungen an der Wand, der Fensternische oder an der Decke über dem Fenster. Die Wahl hängt von dem vorhandenen Platz ab. Springrollos kannst Du übrigens auch an schrägen Dachfenstern befestigen. Dank der dauerhaften Spannung bleibt der Stoff am Fenster und hängt nicht frei herum.

Bedienung vom Springrollo

Wie funktioniert ein Springrollo? Wie bedient man das Mittelzugrollo? Das Rollo besteht aus einer Welle, um die der Rollostoff gewickelt wird. In der Welle befindet sich eine Feder. Damit man die obere Schiene nicht sieht, ist diese oft in einer Kassette versteckt. Am unteren Bereich des Stoffs befindet sich schließlich eine weitere Schiene. Um das Springrollo herunterzuziehen, musst Du lediglich an der unteren Schiene ziehen.

Bei vielen Modellen befindet sich zusätzlich ein Griff oder ein Seil in der Mitte der unteren Schiene. Sie ermöglichen das Ziehen, ohne die Schiene anzufassen und eventuell zu verschmutzen. Eine lange Schnur als Mittelzug wird ebenfalls bei hoch angebrachten Fenstern benutzt. Der Mechanismus ist jedoch immer der Gleiche. Rollst Du den Stoff ab, spannt sich die Feder und arretiert zugleich, wenn Du nicht mehr weiter ziehst. Ziehst Du nun kurz am Mittelzug, wird die Feder betätigt und das Rollo rollt alleine nach oben zusammen.

Betätigst Du den Mittelzug ein weiteres Mal, arretiert das Springrollo. So kannst Du es stufenlos einstellen. Damit der Federmechanismus funktioniert, muss die Feder vorgespannt werden. Hierfür wird ein Spezialschlüssel mitgeliefert. Erhöhst bzw. reduzierst Du die Spannung mit einigen Umdrehungen, wickelt sich das Rollo schneller oder langsamer auf. Als Alternative gibt es die sog. Softbremse, womit die Geschwindigkeit stets gleich bleibt. Das Rollo mit Mittelzug hat die schnellste sowie bequemste Aufrolltechnik (abgesehen vom Rollo mit Motor und Fernbedienung oder Schalter). Im Vergleich zur Endlosschnur, musst Du die Schnur nicht so lange ziehen, bis der Stoff oben ist.

Mit einem kurzen Betätigen gleitet das Springrollo alleine nach oben. Macht es dies in schneller Geschwindigkeit, so schnappt der Stoff wortwörtlich nach oben. Daher spricht man auch vom Schnapprollo. Dank des Federmechanismus‘ findet diese Technik außerdem bei Rollos an Dachschrägen Anwendnung. Sie werden „Veluxrollos“ genannt und werden ebenfalls mit einem Mittelzug oder elektrisch bedient.